Alltäglicher Psychoterror: 3,8 Millionen Berufstätige in Deutschland fühlen sich in ihrem Job gemobbt. Sie werden gedemütigt, verleumdet, ignoriert, an ihrer Arbeit gehindert, seelisch zermürbt oder sogar körperlich bedroht. Etwa zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen – sie haben gegenüber Männern ein deutlich höheres Risiko, Mobbing-Opfer zu werden. Auch ältere Beschäftigte und Auszubildende gehören zu den gefährdeten Personengruppen. Die Folgen sind gravierend: Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ist über die Hälfte der Menschen, die unter Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten leiden, am Rande eines Burnouts. Ihr Stresspegel ist fast doppelt so hoch wie im Bevölkerungsschnitt. Sowohl seelisch als auch körperlich hinterlassen zwischenmenschliche Konflikte im Job laut der TK-Studie deutliche Spuren. So leiden fast drei Viertel der Betroffenen unter Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, jeder Dritte schläft schlecht, vier von zehn geben an, gereizt, nervös und ängstlich zu sein. Und jeder fünfte Konfliktgeplagte fühlt sich hoffnungslos und [...]
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Stressfaktor Arbeitsweg
Fahrten zu Hauptverkehrszeiten sind der drittgrößte Stressfaktor für die Menschen in Deutschland – nach Stress im Job und finanziellen Sorgen. Das zeigte eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Frauen sehen das Ganze dabei noch gelassener: Während der Straßenverkehr jeder fünften Frau die Nerven raubt, tritt dies auf mehr als jeden vierten Mann zu. Besonders stark leiden die Menschen in Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt unter dem Chaos auf Straßen und Schienen: Von ihnen klagt mehr als jeder Dritte über Stress im Stau oder Zug. Von den rund 30 Millionen Berufspendlern in Deutschland klagen zwei Drittel über psychische und körperliche Beschwerden. Eine knapp verpasste Bahn oder Staus und Drängler auf der Autobahn lassen den Blutdruck steigen und die Stimmung sinken: „Der britische Forscher David Lewis hat herausgefunden, dass Pendler einen höheren Stresspegel haben als Kampfpiloten im Einsatz“, sagt Inga Margraf, Psychologin bei der TK.
Dabei ist [...]
Vor dem Abflug ins Internet
Wer ohne Visum in die USA reisen möchte, muss seit dem 12. Januar 2009 vorab im Internet bei den amerikanischen Behörden eine Einreisegenehmigung beantragen. Das neue, webbasierte Genehmigungsverfahren des US-Heimatschutzministeriums „ESTA“ (Electronic System for Travel Authorization) ist für die Einreise per Flugzeug oder Schiff verpflichtend und gilt auch für Passagiere auf der Durchreise. Darauf weist der Deutsche ReiseVerband (DRV) hin.
Die Genehmigung ist für Staatsangehörige jener Länder vorgeschrieben, die am Programm für visafreies Reisen (VWP) teilnehmen und sich maximal 90 Tage lang geschäftlich oder privat in den USA aufhalten. In dem ESTA-Formular werden zum Beispiel Name, Geburtstag und die Reisepassdaten erfasst.



