Die Produktion von Biomasse soll bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden. Einheimische Quellen dürften laut dem mittlerweile vom Bundeskabinett beschlossenen Nationalen Biomasseaktionsplan theoretisch dafür ausreichen. Damit unterstützt die Bundesregierung die EU-Kommission, die in ihrem 2005 veröffentlichten Europäischen Biomasseaktionsplan die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert hat, nationale Aktionspläne für die energetische Nutzung von Biomasse zu erstellen.
Allerdings dürfe nicht übersehen werden, dass Import-Biomasse eine zunehmende Bedeutung gewinne und eine Versorgung ausschließlich aus heimischer Biomasse aus Wettbewerbsgründen nicht realistisch sei. Ebenso gelte es, zu vermeiden, dass der Ausbau der Biomasseproduktion zur energetischen Verwertung zu Konflikten mit der Ernährungssicherung, dem Recht auf Nahrung sowie dem Schutz von Umwelt und Natur führt.
Bioenergie deckt nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) heute schon fast fünf Prozent des deutschen Primärenergiebedarfs. Sie nimmt mit rund 70 Prozent den größten Anteil an den Erneuerbaren Energien ein. Pflanzen für Biomasse werden inzwischen auf 17 [...]



