Wenn die Nerven blank liegen

Damit die Arbeit nicht in Stress ausartetAngstschweiß, zitternde Hände und hoher Blutdruck – am ersten Arbeitstag war Markus Wienke besonders aufgeregt. „Ich war ganz schön nervös, weil einfach alles ungewohnt war“, berichtet der Auszubildende bei der Techniker Krankenkasse (TK) von seinen ersten Eindrücken. Was bei dem damals 20-Jährigen die neuen Kollegen und die neuen Aufgaben waren, nennen Experten Stressoren. Sie lösen Stress aus und versetzen den Körper in Alarmbereitschaft. Bei Wienke nur ein vorübergehender Zustand, denn ein hilfsbereites Team erleichterte ihm den Einstieg, und er hatte seine Aufregung schnell im Griff. Allerdings fühlen sich gerade in den ersten Arbeitstagen viele Einsteiger überfordert. Dazu kommt noch der Druck, sich zu beweisen. „Beim ersten Job möchten junge Menschen alles richtig machen und trauen sich häufig nicht, bei Problemen nachzufragen“, weiß Inga Margraf, Psychologin bei der TK. Daher sollten Berufsanfänger darauf achten, dass sich vor lauter Motivation nicht der Stress durch die Hintertür einschleicht. Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Angstgefühle oder negative Gedanken können den Anfang von weitreichenden gesundheitlichen Problemen bilden und sogar zu einem Burn-Out führen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, gibt die Stress-Expertin Tipps, um die Nervenstränge zu beruhigen.

Wenn die Nerven blank liegen weiterlesen